Spiele verändern das Image unseres Landes zum Besseren

Jüngst haben es die Brettspiele in den Spiegel geschafft. Denn in unserem Land sind die Umsatzzahlen der Branche, die lange Zeit bei etwa 400 Millionen Euro pro Jahr lagen, auf zuletzt 500 Millionen angestiegen. „80 Prozent der Deutschen spielen unverdrossen weiter ihre analogen Karten- und Würfelspiele“, erfuhr manch erstaunter Nachrichtenmagazin-Leser. Zudem ist der Exportmarkt ist für den Umsatzanstieg mitverantwortlich. „In den USA ist Deutschland auch das Land der klugen Würfler: Anspruchsvolle Gesellschaftsspiele sind dort bekannt als ,German Games‘“, betont der Spiegel. Und ergänzt noch diesen schönen Satz: „Sie verändern das Image unseres Landes zum Besseren.“ mehr »

Nur noch 10 Tage warten: dann eröffnet die Spiel ’17

„Die Leute rufen an und erzählen vom Bauernskat“, erreichte mich vor einem Jahr die empörte Whatsapp-Nachricht einer Freundin aus meiner Spielegruppe. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hatte sich entschieden, bei der abendlichen Call-in-Sendung über Spiele zu sprechen. Eine lobenswerte Idee, denn schon am Morgen hatte das Thema „Spiel“ das Hörfunkprogramm beherrscht. Gemeint war die „Spiel“ in der Essener Messe, und zwar in den Verkehrsnachrichten, wo die Staus in Richtung Essen-Rüttenscheid Rekordlängen wie noch nie erreichten. Damit war auch dem letzten Radioredakteur klar: Brettspiele sind kein Minderheitenphänomen. mehr »