Schlagwort: Neue Rezensionen

Seltene Ausnahme: ein Spiel einer Autorin

Krass kariert

Krass kariert ist ein Spiel von Katja Stremmel, also einer Spieleautorin! Das ist eine Meldung wert. Zumal es sich bei Krass kariert um ein richtig gutes Kartenspiel handelt. Wenn man die Kinderspiele mal beiseite lässt (da gibt es eine ganze Reihe von Autorinnen): Spiele werden nahezu ausschließlich von Männern entwickelt. Warum ist das eigentlich so? mehr »

Arbeiter-Einsetz-Spiele im Trend

Ganges

Worker Placement: Das der Lieblingsmechanismus von Autoren komplexerer Spiele. Auch in diesem Jahrgang gab es wieder einige Arbeiter-Einsetz-Spiele, die ambitioniert gestartet sind. Rajas of the Ganges und Lorenzo der Prächtige sind dabei die Interessantesten. Beide Titel integrieren Würfel ins Spielgeschehen. Während das bei Ganges tatsächlich ein gewisses Zufallsfallmoment bedeutet, umgeht Lorenzo den Glücksfaktor, indem die geworfenen Würfel jeweils für alle Spielerinnen und Spieler gleichermaßen gelten. mehr »

Gelungenes oder aufgesetztes Thema?

Luxor

Wenn es nicht gerade ein abstraktes Spiel ist, ist die thematische Umsetzung etwas, was zu einem attraktiven Brettspiel gehört. Doch nicht immer funktioniert das. Luxor, Heaven & Ale sowie Ethnos, drei empfehlenswerte Neuerscheinungen, sind drei Beispiele. mehr »

Die Quacksalber von Quedlinburg überstrahlen alles

Wolfgang Warsch deklassiert die Konkurrenz. Bislang hatte er gerade mal zwei Spiele veröffentlicht – Schattenmeister und Dream Team –, die längst in Vergessenheit geraten sind. Und jetzt legt der Österreicher Warsch auf einen Schlag vier Spiele vor: das durchschnittliche Illusion, die beeindruckend guten Titel The Mind und Ganz schön Clever plus das überragende Die Quacksalber von Quedlinburg. Näheres zu den Quacksalbern ist jetzt in meiner Rezension auf gamesweplay.de nachzulesen.

Außerdem ist es lohnenswert, einen Blick auf die anderen Besprechungen zu werfen: Das überzeugende Kommunikationsspiel When I Dream, die guten Neuerscheinungen Dragon Castle, Startups und Woodlands sowie die mit Einschränkungen ebenfalls empfehlenswerten Spiele Café Fatal und Texas Showdown.

» games we play

Azul, Biosphere, Majesty, Pioneers: vier überzeugende Spiele

Neuer Startspielerstein, neuer Verlag – so präsentiert sich die zweite Auflage von Azul. Wobei der neue Verlag eigentlich gar keiner ist. Denn Next Move, dessen Logo wir jetzt auf der Schachtel sehen, ist lediglich eine Marke, ein Label. Und diese neue Marke gehört dem kanadischen Verlag PlanB, dessen Logo auf der Erstauflage zu finden war. Mit Next Move möchte PlanB eine Reihe mit abstrakten Spiele etablieren, zumindest bei Azul unter aktiver redaktioneller Zuarbeit von Eggertspiele. Dieser Hamburger Verlag wurde im letzten Jahr von PlanB übernommen und ist nun ein Studio der Kandadier. Und Pegasus Spiele ist für den Vertrieb in Deutschland zuständig. Ja, das ist sehr unübersichtlich. Und eine wirkliche überzeugende Erklärung für das Auswechseln des Verlagslogos habe ich nicht vernommen. mehr »