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Azul, Biosphere, Majesty, Pioneers: vier überzeugende Spiele

Neuer Startspielerstein, neuer Verlag – so präsentiert sich die zweite Auflage von Azul. Wobei der neue Verlag eigentlich gar keiner ist. Denn Next Move, dessen Logo wir jetzt auf der Schachtel sehen, ist lediglich eine Marke, ein Label. Und diese neue Marke gehört dem kanadischen Verlag PlanB, dessen Logo auf der Erstauflage zu finden war. Mit Next Move möchte PlanB eine Reihe mit abstrakten Spiele etablieren, zumindest bei Azul unter aktiver redaktioneller Zuarbeit von Eggertspiele. Dieser Hamburger Verlag wurde im letzten Jahr von PlanB übernommen und ist nun ein Studio der Kandadier. Und Pegasus Spiele ist für den Vertrieb in Deutschland zuständig. Ja, das ist sehr unübersichtlich. Und eine wirkliche überzeugende Erklärung für das Auswechseln des Verlagslogos habe ich nicht vernommen.

Der Azul-Startspielerstein war in der PlanB-Auflage lediglich ein unscheinbares Plättchen. Man konnte es leicht übersehen, und es landete deshalb auch schon mal mit dem Stanzbogen im Altpapier. In der Next-Move-Ausgabe kann das nicht mehr passieren. Der Startspieler erhält einen Kunstharz-Stein, der ungefähr so groß wie die Azul-Fliesen ist. Vielleicht tröstet ihn das über den Minuspunkt hinweg, den er beim Erhalt des Startspielerprivilegs kassiert.

Wie gut Azul ist, kann jetzt in der games we play-Rezension nachgelesen werden. Auch Biosphere, Majesty und Pioneers werden gut besprochen, zudem zählt das Kartenspiel All You Can Eat zu den noch empfehlenswerten Titeln.

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