88.000 Besuchende kamen zur diesjährigen UK Games Expo nach Birmingham, 16.000 mehr als im Vorjahr. Denn auch in Großbritannien werden analoge Spiele immer beliebter. Gleichzeitig profitiere die Games Expo von der Situation in den USA, vermutet Buchautor und Branchenkenner James Wallis. „Viele Leute reisen nicht mehr in die USA.“
Wer durch die Messehallen auf dem weit außerhalb der Stadt gelegenen Messegelände „NEC“ schlendert, merkt schnell, dass Großbritannien den kleineren Teil der englischsprachigen Spieleszene repräsentiert. In Birmingham sind, was originär britische Spiele angeht, vor allem Kleinstverlage vertreten. Diese seien oft als Hobbyprojekt gestartet, um ein selbst entwickeltes Spiel zu vertreiben, so Wallis. Größere Verlage oder bekannte britische Spieleautoren gebe es dagegen kaum.
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