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Wachstum: Die Spiel belegt alle acht Hallen der Messe Essen

Messe Essen

Als ich Robin de Cleur auf das sagenhafte Wachstum der Spiel Essen anspreche, muss er erst einmal tief durchatmen. „Das hat uns auch geflasht“, so der Pressesprecher der Spiel. Im Vorjahr sei die Entscheidung, die Halle 7 dazuzunehmen, dazuzunehmen, erst Mitte/Ende März gefallen. In diesem Jahr war die Zahl der Ausstelleranmeldungen so früh so hoch, dass die Entscheidung für die Halle 8 – damit sind sämtliche Essener Messehallen belegt – bereits Ende Februar fiel.

Welche Aussteller in Halle 8 zu finden sein werden, weiß de Cleur noch nicht. Zunächst werde mit den Verlagen gesprochen und gemeinsam mit ihnen deren Position erarbeitet. Sicher ist, dass die neue Messehalle Teil des so genannten Familienbereichs sein wird, zu dem auch die Nachbarhallen gehören.

„Wir klären gerade, wie viele Menschen wir zusätzlich hineinlassen dürfen“, sagt de Cleur. 2025 war die Spiel mit 220.000 Besucherinnen und Besuchern komplett ausverkauft. Eine Zahl für 2026 kann er noch nicht nennen. „Das hat etwas mit der Größe der Freiflächen zu tun.“ Er weist darauf hin, dass zuerst die Ausstellungsstände final geplant werden müssen. „Wir werden mit Augenmaß vorgehen“, verspricht Robin de Cleur. mehr »

High Stakes – spannende Dramaserie ums Pokerspiel

Filmstill (c) ZDF

In der ZDFneo-Serie High Stakes spielt Jan Cronauer, bekannt als „Cron“ an der Seite des Brettspiel-Youtubers „Hunter“, eine zentrale Rolle hinter den Kulissen: Er ist der Drehbuchautor von drei der sechs Folgen. Cronauer interessiert sich nicht nur für Brettspiele, sondern auch für Texas Hold’em, was der Serie seinen Stempel aufdrückt. „Jan Cronauer ist leidenschaftlicher Pokerspieler“, berichtet Hauptdarstellerin Via Jikeli (Ayla Güler) von ihrer Vorbereitung auf die Rolle. Er habe sie zum Spielen zu sich nach Hause eingeladen. mehr »

Das Brettspiel: Coronaprofiteur oder vergessenes Kulturgut?

spielboxDer KulturPass ist eine gute Idee: Er schenkt allen 18-Jährigen ein 200-Euro-Budget, das in stationären Läden oder für Veranstaltungen ausgegeben werden darf. Auch für Gesellschaftsspiele oder Brettspielevents? Da wird es kompliziert.

Beim KulturPass geht es um eine Post-Corona-Initiative: Jugendliche sollen eine Art Ausgleich für Verpasstes erhalten und gleichzeitig werden Kulturanbieter besonders gefördert, die unter der Pandemie und deren Folgen gelitten haben. Deswegen gibt es eine Liste von Kulturgütern, für die man die 200 Euro ausgeben darf – etwa Konzerttickets oder Bücher – und eine Negativliste, auf der insbesondere Computerspiele stehen. Und das Brettspiel? Das steht weder auf der einen noch auf der anderen Liste, worüber ich in der aktuellen spielbox geschrieben habe. mehr »

Mit dem KulturPass konnte man Tageskarten für die Berlin Brettspiel Con kaufen – ein attraktives Angebot, auch wenn es kaum genutzt wurde, weil die Möglichkeiten des KulturPasses noch viel zu unbekannt sind.

Welche Bedeutung hat die Nürnberger Spielwarenmesse?

Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause fand die Nürnberger Spielwarenmesse in diesem Jahr wieder statt. Entstanden ist dieser internationale Handelsplatz in einer Zeit, in der Verträge noch per Handschlag besiegelt wurden. Welche Bedeutung hat diese Messe heute? Dieser Frage gehe ich in einem Artikel nach, der in der soeben erscheinenden spielbox zu lesen ist. mehr »

Mehr Spiel, weniger Hobby

spielboxIst der Begriff Hobby in Hinblick auf das analoge Spielen zeitgemäß oder verstaubt?, frage ich in einem Meinungsbeitrag in der soeben erschienenen spielbox. Man kann eine begeisterte BrettspielerIn – auch für komplexe und zeitlich aufwändige Titel – sein, ohne daraus gleich ein Steckenpferd zu machen. Schließlich gibt es genug Leute, die mit Beruf und Familie derart ausgelastet sind, dass ihnen nichts ferner liegt, als sich ein Hobby zuzulegen. mehr »

Krieg in der Ukraine: Brettspiele im Bunker

Bunker

„Das Ausmaß der Zerstörung ist schrecklich“, berichtet Mikhail Malyutenko, der aus Saltiwka, einem Stadtviertel der ostukrainischen Großstadt Charkiw, stammt. „Die Russen zerstören absichtlich die Wohngebäude und töten Zivilisten, einfach weil sie es können.“ Am 1. Mai wurde auch das Haus, in dem Malyutenko wohnte, von mehreren russischen Raketen getroffen. mehr »

Ich bin kein Spieletester!

Mikroskop

Die Berufe der Eltern sind ein beliebtes Gesprächsthema im Kindergarten. „Mein Vater ist Ganzmacher“, sagt das eine Kind. „Mein Vater ist Feuerwehrmann“, entgegnet das andere. Mein Sohn – es ist schon viele Jahre her – reagierte mit gewissem Stolz: „Mein Vater ist Spieletester.“
spielboxOb diese Aussagen wirklich korrekt waren, darf wohl mit Fug und Recht bezweifelt werden, insbesondere beim Feuerwehrmann. Hauptsache war für die Kinder eh etwas anderes: Papas Beruf musste sich gut anhören. Und selbst das mit dem „Spieletester“ war nicht ganz richtig, mit Brettspielen bin ich nur nebenberuflich befasst. Und genau genommen bin ich sowieso kein Spieletester – aber diesem Missverständnis unterliegen auch viele Erwachsene. Fakt ist: Ich bin Spielekritiker. Ist das überhaupt ein Unterschied? Ja, ein großer! mehr »