Autor: Harald Schrapers
Spiel des Jahres 2023: Antworten bei Hunter & friends
Mit Johannes „Hunter“ Jäger habe ich mich über die Besonderheit des Sonderpreises, die gemeinsame Preisverleihung, hybride Spiele und dem Anspruchsniveau bei den Kennerspielen unterhalten. Welches der nominierten Spiele wird am Ende gewinnen? Ich weiß es nicht, denn die Jury wird erst unmittelbar vor der Preisverleihung darüber abstimmen.
Die Bilanz des Spielejahrgangs 2023
Ist es ein guter oder ein schlechter Jahrgang? Schwer zu beantworten: Vermutlich ist es ein ganz normaler Jahrgang.
In manchen Bereichen gibt es vergleichsweise überdurchschnittlich gute Titel, in anderen Bereichen ist das diesjährige Angebot eher durchschnittlich. Doch herausragende Titel gibt es genug. Die Jury für das Spiel und das Kennerspiel des Jahres hat sich – inklusive Sonderpreis – für 16 Spiele entschieden, die bemerkenswert sind: zehnmal „Rot“, sechsmal „Anthrazit“. Diese habe ich gemeinsam mit dem Chef der Kinderspieljury, Christoph Schlewinski, im Frankfurter Spielecafé Playce präsentiert. mehr »
Catan im Kibbuz: Brettspiele in Israel
Wie wird in Israel gespielt, welche Brettspiele kommen dort auf den Tisch? Meine Recherche, die ich im Auftrag des Magazins Spiel doch! durchgeführt habe, begann in Degania, dem ältesten Kibbuz des Landes. Eine befreundete Familie hatte zum Spieleabend eingeladen, und alle die gekommen waren – auch ich – hatten Spiele mitgebracht. Ein Blick in das gut gefüllte Regal der im Kibbuz lebenden Familie Elroy zeigte: Hier gibt es viele Brettspiele. Denn von Catan bis Exploding Kittens sind viele bekannte Titel auch in hebräischer Sprache erschienen. Die originär israelischen Spiele, die zum Spieleabend mitgebracht wurden, sind alle von Haim Shafir. Den habe ich in seinem Studio in Tel Aviv besucht. Shafir ist bei uns durch seine bei Amigo erschienene Titel bekannt geworden, darunter Halli Galli, Cocotaki und Speed Cups. mehr
Ein Star, kein Superstar: Klaus Teuber
Die Brettspielszene kennt keine Superstars. Denn das Spielen ist ein Kulturgut, das nicht von einer Bühne herab stattfindet. Wenn es schon keine Superstars gibt, dann vielleicht einen Star: Klaus Teuber. Er war eine Persönlichkeit, wie man sie sich für das Brettspiel nicht besser vorstellen konnte: unprätentiös und zurückhaltend. Denn der Superstar, und das wusste er, war das Spiel: Die Siedler von Catan. Er hat es erdacht, weiterentwickelt und dafür gekämpft, einen Verlag zu finden, der es zu den Menschen zu bringt. Denn das Kulturgut Spiel funktioniert nur dann, wenn das Publikum selbst am Tisch sitzt, und Getreide gegen Wolle und Lehm gegen Holz tauscht. mehr
Welche Bedeutung hat die Nürnberger Spielwarenmesse?
Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause fand die Nürnberger Spielwarenmesse in diesem Jahr wieder statt. Entstanden ist dieser internationale Handelsplatz in einer Zeit, in der Verträge noch per Handschlag besiegelt wurden. Welche Bedeutung hat diese Messe heute? Dieser Frage gehe ich in einem Artikel nach, der in der soeben erscheinenden spielbox zu lesen ist. mehr
Mehr Spiel, weniger Hobby
Ist der Begriff Hobby in Hinblick auf das analoge Spielen zeitgemäß oder verstaubt?, frage ich in einem Meinungsbeitrag in der soeben erschienenen spielbox. Man kann eine begeisterte BrettspielerIn – auch für komplexe und zeitlich aufwändige Titel – sein, ohne daraus gleich ein Steckenpferd zu machen. Schließlich gibt es genug Leute, die mit Beruf und Familie derart ausgelastet sind, dass ihnen nichts ferner liegt, als sich ein Hobby zuzulegen. mehr »
