Autor: Harald Schrapers

Brettspielcafé Ludoquist in London-Croydon

Ludoquist

Die Beleuchtung gehöre mit zu den größten Herausforderungen eines Brettspielcafés, erzählt Nick Smith, Chef des Ludoquist, das sich im Süden Londons befindet. Es müsse so hell sein, dass man gut spielen kann. Gleichzeitig müsse das Licht mit dem Make-up der Gäste am Abend harmonieren. Solche Äußerlichkeiten, wie die vielen schönen Lampen an der Decke, sind Nick Smith wichtig. mehr »

Inside Job · The Deadlies · Kosmopolit · Kuzooka

PodcastZum Spiel-des-Jahres-Podcast „Das spielerische Quartett“ habe ich Kuzooka von Leo Colovini (Pegasus Spiele) mitgebracht, rezensiert und mich darüber mit Maren Hoffmann, Martina Fuchs und Sabine Wiele ausgetauscht. Außerdem haben wir über Inside Job, The Deadlies und Kosmopolit diskutiert.

Essen: Welthauptstadt des analogen Spielens

Halle 1

Die Messehallen bei der Spiel waren erstmals seit 2019 wieder voll. Zumindest die Zahl der Stände näherte sich der Vor-Corona Zeit. Die Zahl der Besucherinnen und Besuchern gibt der veranstaltende Friedhelm-Merz-Verlag mit 147.000 an, also war die Zahl nicht nur gefühlt deutlich niedriger als 2019. mehr »

Deutscher Spielepreis 2022: Mathias Wigge mit Arche Nova

Wigge

Von der ersten Idee bis zu dem Zeitpunkt, an dem Mathias Wigge eine Veröffentlichung von Arche Nova ins Auge fasste und einen Verlag suchte, hat es eineinhalb bis zwei Jahre gedauert. Dies erzählte der Autor bei der Überreichung des Deutschen Spielepreises 2022, die erstmals sei drei Jahren wieder am Vorabend der Essener Spieltage stattfand. „Ich habe das ja nicht hauptberuflich oder während der Tageszeit gemacht. Sondern in Nachtschichten habe ich am Computer in Word an Tierkarten gebastelt.“ Nachdem er sich dann mit dem Feuerland-Verlag einig geworden war, habe es noch einmal eineinhalb Jahre gedauert – mindestens, so Mathias Wigge. Eine Prognose, ob er mit weiteren Spieleprojekten an den Arche-Nova-Erfolg wird anknüpfen können, wollte er nicht abgeben. „Das wird sich zeigen. Ideen sind noch da. Jetzt gibt es erst einmal eine Erweiterung.“ mehr »

Spiel des Jahres: Kein Spektakel, dafür Substanz

Dass es vereinzelte Stimmen in den sozialen Medien gibt, die mit den ausgezeichneten Spielen und/oder der Form der Verleihung nicht einverstanden sind, habe ich in einem ausführlichen Interview mit Spielpunkt.net durchaus eingeräumt. Einige der dort vorgebrachten Argumente sind bedenkenswert – viele verkennen aber den Auftrag, den der Verein Spiel des Jahres hat: das Brettspiel in der Breite der Gesellschaft zu fördern. Die Vermutung, es bräuchte Veränderungen in der Branche, um die Preisverleihung als „echtes Event“ zu etablieren, habe ich zurückgewiesen. Denn der Spiel des Jahres e.V. verleiht seine Auszeichnungen unabhängig von den Verlagen. Deswegen wird die Preisverleihung niemals ein Branchenevent sein, sondern die Spiele und die Autorinnen und Autoren werden weiterhin im Mittelpunkt stehen. mehr »

Dice: Brettspielcafé in der Hafenstadt Portsmouth

Dice

Portsmouth ist die Partnerstadt von Duisburg, und deshalb war ich besonders gespannt, das dortige Brettspielcafe Dice zu besuchen. Rikki Parson ist sein Geschäftsführer, und er zeigt mir das Cafe mit seinen fast 700 Spielen. mehr »

Krieg in der Ukraine: Brettspiele im Bunker

Bunker

„Das Ausmaß der Zerstörung ist schrecklich“, berichtet Mikhail Malyutenko, der aus Saltiwka, einem Stadtviertel der ostukrainischen Großstadt Charkiw, stammt. „Die Russen zerstören absichtlich die Wohngebäude und töten Zivilisten, einfach weil sie es können.“ Am 1. Mai wurde auch das Haus, in dem Malyutenko wohnte, von mehreren russischen Raketen getroffen. mehr »