Die Freude der Liebe – Amoris laetita – ist ein Schreiben von Papst Franziskus zu Ehe und Familie. „Ungefähr zeitgleich zu Amoris laetita diskutiert die deutschsprachige Spieleszene, was ihrerseits unter Familie zu verstehen sei“, notiert der theologischen Blog feinschwarz und zitiert in seiner Codenames-Empfehlung einen Beitrag, den ich im letzten Jahr für die spielbox geschrieben habe. mehr
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Tischfußball oder Bonk: Sind das Gesellschaftsspiele?
„Es gibt auch quälend lange Spiele, wenn man die drei Tricks des Gegners auswendig kennt, aber selbst dann hat das Kickern oft diese leicht berauschende Wirkung.“ Das war jüngst in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Es ging um den Kicker in Start-up-Unternehmen. Und was hat dieses hier Thema hier in diesem Blog zu suchen, in dem es um Brettspiele, Gesellschaftsspiele oder Tischspiele geht? Gar nicht, meinen die einen, dann könnte man ja genauso gut die Fußball-Bundesliga (oder wenigstens den Amateurfußball) als eine Art Gesellschaftsspiel begreifen. Auf alle Fälle, meinen die Anderen, wieso soll man sich mit Definitionen seinen Horizont eingrenzen? Hauptsache, Kickern macht Spaß. Aber eigentlich geht es mir gar nicht um den Tischfußball. Sondern um die Spieleneuheit Bonk. Das ist nämlich so etwas Ähnliches, nur kompakter. mehr
Duett oder Duell? Codenames vs. The Game
Wie macht man aus einem Mehrpersonenspiel ein Zweipersonenspiel? An den beiden beliebten und außergewöhnlich guten Spielen Codenames und The Game kann das jetzt studiert werden. Sie schlagen gegensätzlich Wege ein. The Game ist im Original ein kooperatives Spiel – und daraus wird eine Face to Face Auseinandersetzung. Und aus dem Codenames-Wettbewerb wird ein friedliches Duett. mehr
„Digital-Detox“ mit Brettspielen? Grandiose Überforderung
Die Essener Spieltage und das britische Bier
Wer die Internationalen Spieltage richtig erleben will, muss auch mal die ausgetretenen Pfade verlassen. Deswegen habe ich mich auf den Weg gemacht, um die Ränder dieser Mammutmesse zu erkunden. Bald komme ich an dem Stand „BrauArt: britische-biere.de“ vorbei, der mir besonders ins Auge fällt. „Hi“, grüße ich freundlich, „was kann ich hier spielen?“ Statt einer Antwort ernte ich einen verwirrten Blick. „Das ist hier doch die Spiel“, präzisiere ich den Anlass meiner Frage. „Wir haben Craft-Biere“, erklärt nun die Standbetreuerin. „Und Craft heißt verspielt?“, frage ich. „Nein“, sagt die Bierexpertin mit einem leicht empörten Unterton. Jetzt hilft der Kollege aus: „Die Etiketten. Die sind fancy“, weist er auf die teils durchaus verspielte Gestaltung der Bierflaschen hin. „Und der Alkohol hilft manchmal auch beim Spielen.“ Tatsächlich ist „BrauArt“ mit dem Umsatz zufrieden, denn bereits vormittags werden reichlich geöffnete Flaschen über den Tresen gereicht. Zu früher Stunde seien aber eher die Bier- und Cidersorten gefragt, die nicht ganz so viel Alkohol enthalten, erfahre ich. mehr
Immer mehr Kleine, immer größere Große: die Aussteller auf den Internationalen Spieltagen in Essen
In den Messehallen wurden viele Staus und reichlich zähfließender Verkehr vermeldet. Zwar kann die weitere Ausdehnung der Ausstellungsfläche immerhin für eine wenig Entzerrung sorgen, die Belastung der Verkehrsknotenpunkte steigt aber gleichzeitig an. Damit sind nicht nur die Laufwege gemeint, sondern auch die spielerischen Hotspots. Da, wo die vermutlichen Highlights zu finden sind, ist der Andrang kaum zu bewältigen. mehr
Knifflige Entscheidung bei Fitzek: Sanduhr oder Handy?
Sanduhr oder Smartphone? Vor dieser Entscheidung stehen die Spielerinnen und Spieler, wenn sie Sebastian Fitzek – Safehouse spielen möchten. Ich selbst sehe das pragmatisch. Andere hingegen diskutieren diese Frage grundsätzlich, schließlich sprechen wir oft nicht mehr vom Brett- oder Gesellschaftsspiel, sondern sagen „analoges Spiel“. Also geht es darum, sich von der digitalen Welt abzugrenzen. Eine Sanduhr, dieses Jahrhunderte alte Zeitmessgerät, wäre da ein klares Statement. mehr



